• Zutaten:
  • Für den Germteig:
  • 500 g Weizenmehl, griffig
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Päckchen Trockengerm
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 250 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • etwas Rum
  • Für die Füllung:
  • ca. 300 g Zucker
  • ca. 100 g Rosinen
  • gemahlener Zimt

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Der Kärntner Reindling ist eine Spezialität aus Germteig. Wir Kärntner essen zu Ostern traditionell eine Osterjause, die in dieser Form einzigartig ist. Sie besteht aus einem saftigen Stück Osterschinken (der wirklich nur zu Ostern so lecker schmeckt), gekochten Selchwürsten, Zunge von Rind oder Schwein, hartgekochten-gefärbten Eiern, einen schönen und richtig scharfen Kren (Meerretich) und natürlich den leckeren Kärntner Reindling. Den isst man zu Schinken und Wurst dazu, mit ein bissl Kren. Klingt eher Chinesisch, diese Kombination ist aber durch und durch Kärntnerisch. Da kann ich mich natürlich entspannen, denn gekocht wird bei diesem Osterschmaus nix. Lediglich das Brennen in den Augen beim Krenreiben nervt, ansonsten ist das eine lockere Nummer ;).

Kärntner Reindling-Rezept:

Den Backofen auf 190-200° C (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Die Butter in einen Kochtopf geben und kurz erwärmen. Milch, Zucker, Eier und restliche Geschmacksstoffe in eine Schüssel geben und zusammen mit der Butter gut verrühren. Das Mehl in die Schüssel sieben, Germ hinzufügen und mit dem Handmixer (Knethaken) oder einer Küchenmaschine zu einem mittelfesten Teig verarbeiten. Anschließend den Germteig für 1 bis 1½ Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Inzwischen ein „Reindl“ oder eine große Gugelhupfform mit Butter ausfetten und mit Zucker ausstreuen, sodass sich später eine karamellisierte Zuckerkruste um den Reindling bildet.

Den Teig 1 cm dick zu einem Rechteck ausrollen. Gleichmäßig mit Zucker, Rosinen und etwas Zimt bestreuen, vorsichtig einrollen und die Teigrolle dann in die Backform heben. Nochmals kurz gehen lassen und anschließend für etwa 50 Minuten auf mittlerer Schiene backen.